Gewässerverschmutzungen sind in der weit überwiegenden Anzahl gekennzeichnet durch geringe Ölaustrittsmengen (unter 1000 ltr) in Kombination mit sehr niedrig-viskosen Produkten, wie z.B. Diesel- oder Heizöl.

Da diese Stoffe sich mit maschinellen Methoden in aller Regel gar nicht aufnehmen lassen, kommen bei dieser Art von Ölunfällen bevorzugt textile Absorber zu Einsatz. Dabei handelt es sich um Faserprodukte, die so beschaffen oder behandelt sind, dass sie Wasser abstossen und Öl anziehen, sowie schwimmfähig sind.

Im Gegensatz zu granulatförmigen Absorbern können textile Absorber das an der Oberfläche treibende Öl nicht nur ab- bzw. adsorbieren – sie können es gleichzeitig auch an der weiteren Ausbreitung hindern.

Ihre Wiederaufnahme erfordert keine besonderen Gerätschaften. Wichtig ist dabei, dass die Wiederaufnahme restlos erfolgen kann, wie es das Wasserhaushaltsrecht explizit fordert !

Da das Volumen gering und die aufgenommenen Wasseranteile zu vernachlässigend klein sind, ist die Entsorgung entsprechend preisgünstiger. Ein weiteres Positiv-Kriterium ist, dass die ausgebrachten Absorber über längere Zeiträume unbeaufsichtigt wirken können. Da keine andauernde Überwachung erforderlich ist, werden erhebliche Personalkosten eingespart.

Selbstverständlich können textile Absorber auch präventiv eingesetzt werden !

Für die Aufnahme wässriger Stoffe an Land stehen fast alle Ausführungen auch in dementsprechend behandelter Form zur Verfügung („Industrie-Absorber“).

 

Datenblatt:

Übersicht textile Absorber
Absorber-Ölsperren
Absorber-Ölsperren mit Schürze
Produktdaten Absorber für Gewässer
Bedienungsanleitung